Über Aufstellungsarbeit

 

Verändern können wir nur uns selbst.

Wenn wir aber anders sehen, denken, fühlen oder handeln verändert sich auch unser Leben.

 

Systemische Aufstellungsarbeit ist eine Methode der Beratung, die über einen räumlich-bildlichen Zugang persönliche Entwicklung unterstützt.

 

Die bekannteste Variante ist das Stellen der Herkunftsfamilie (Hellinger). Mittlerweile gibt es viele verschiedene Arten der Aufstellungsarbeit. Mein Vorgehen der systemischen Aufstellung habe ich bei Stephan Ludwig (Integralis Institut Hamburg) erlernt. Die Weiterentwicklung der Methode bezieht viele andere Themen und Systeme ein.

 

Theorie

Ausgangspunkt ist meistens ein Problem im Sinne eines IST-Zustands, der nicht dem gewünschten Zustand entspricht. Je nach Thema wird das betreffende System in dem sich der Zustand abbildet, nachgestellt.

Wichtige Elemente des jeweiligen Systems werden durch Stellvertreter dargestellt. Die Befindlichkeiten der Elemente und ihre Beziehungen zueinander werden als räumliches Bild sichtbar.

 

Das Aufstellen gibt dem Betroffenen die Möglichkeit, den IST-Zustand wie von aussen zu betrachten. Er kann dann in diesem Modell aktiv Veränderungen und deren Auswirkungen auf die anderen Teile erproben und die neue Ordnung in sein Leben übertragen.

 

Praxis

Das mag kompliziert klingen, doch die Methode ist intuitiv und erfordert keinerlei Vorwissen. Wie ich praktisch vorgehe, beschreibe ich hier.

 

Ich biete alle 1-2 Monate Aufstellungstage in der Gruppe an, in der in einer vertraulichen und liebevollen Atmosphäre mehrere Menschen ihre Themen einbringen können. Alternativ ist es auch möglich, in Einzelarbeit mit abstrakten Stellvertreter oder sogenannten Bodenankern aufzustellen.